Skitourenparadies Zederhaus

Etwa 50 Skigipfel aller Schwierigkeitsgrade und die schneesichere Ausgangslage von über 1200 Meter Seehöhe bescheren dem Ort eine Skitourensaison von über sechs Monaten. Ob für Anfänger oder routinierte Tourengeher, Zederhaus ist der Geheimtipp für alle Skitourengeher!

Skitouren im Zederhaustal

Empfohlende Ausrüstung

  • Tourenschuhe und –ski (Skistopper keine Fangriemen)
  • Stöcke, Felle, Harscheisen
  • Geeignete Kleidung (Wolle, Schichtenprinzip, Goretexjacke)
  • Handschuhe, Fäustling, Leiberl zum Wechseln
  • Getränk (alkoholfrei, mindestens ein Liter)
  • Sonnenbrille (Qualität!), Lippen- und Sonnenschutz
  • Verschüttetensuchgerät (Pieps), Sonde, Lawinenschaufel
  • ABS-Rucksack (Lawinenairbag)
  • Biwaksack, Verbandszeug, Stirnlampe, Mobiltelefon
  • Landkarte (mindestens 1:50.000), Kompass, Höhenmesser
  • Handy

 

Sicherheit am Berg

Vor allen Ratschlägen muss darauf hingewiesen werden, dass trotz aller technischen Hilfsgeräte  vor allem die persönliche Einschätzung der Gefahr aufgrund entsprechender Beobachtung der Natur, Auskünfte von erfahrenen Einheimischen, Hüttenwirten, Bergführern u. a. die Unfallgefahr von vornherein minimieren kann. Es empfiehlt sich auch, den Lawinenwarndienst in Anspruch zu nehmen.

  • Lawinenwarnzentrale: 0043 (0)662 8042 2170
  • Internet: www.lawine.at

 

Naturschutz ist Selbstschutz -

Die Ehrfurcht des Menschen vor der Natur ist  der Grundgedanke für die Entstehung von Naturschutzbestimmungen. Nicht Gesetze, Verbote oder gar Strafen werden unsere Lebensräume vor deren Vernichtung schützen, sonder die Verantwortung und Umsicht jener Menschen, die sich der Natur widmen. Besonders reizvoll wird es, wenn in Regionen eingedrungen wird, wo mehrere Ökosysteme noch erhalten sind, die weder durch menschliche Nutzung, noch durch Inanspruchnahme verändert worden sind. Das Aufsteigen in diese Regionen verurscht aber auch Beeinträchtigungen und schafft zusätzliche Gefahren für die nach klaren Abläufen geregelte Natur. So  werden hochsensible Kleinstbiotope unweigerlich berührt und können durch Unwissenheit langfristig verändert oder gar vernichtet werden. Seien es Lebensräume von Tieren, Insekten oder Pflanzen, sie alle schafften die Voraussetzungen für eine intakte Natur.

Lernen wir diese Zusammenhänge erkennen und vestehen. Verantwortungsvoller Selbstschutz bedeutet, aktiven Naturschutz zu betreiben. Die bedingungslose Erhaltung unserer Natur, unseres Lebensraumes, sollte im Vordergrund unserer Freizeitgestaltung stehen. Durch Beobachtung, Weiterbildung und Rücksichtnahme auf andere oft nur schwer erkennbare natürliche Einflussgrößen sollte auch der Mensch der heutigen Zeit seine Größe in diesem Kreislauf erkennen und leben lernen. Nicht die Gesetze werden unsere Natur erhalten können, sondern nur wir, die in sie eindringen und dieser erleben wollen.

 

"Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und das Wild"

www.respektieredeinegrenzen.at