Felskarspitze

Pulver oder Firn? Die Felskarspitze „kann“ beides: Im Hochwinter ist der Anstieg eine klassische Pulvertour durch das von Felszacken der Marke „Dolomiten“ eingerahmte Nordkar „in der Hölle“. Im Frühjahr gibt’s Firn. Aber Obacht: Der breite Nordhang aus „der Hölle“ auf den Gipfel darf nur bei sicheren Bedingungen befahren werden.

Tourinfos zur Skitour auf die Felskarspitze

  • Startort/Hm: Wald/Zederhaus/1340 m
  • Zielort/Hm: Felskarspitze/2506 m
  • Dauer Anstieg: 4 Stunden
  • Dauer Tour: 5,5 Stunden
  • Hm Gesamt: 1200 m
  • Beste Jahreszeit: Jan bis April

Start:

Ausgangspunkt ist der von den Touren 1-4 bereits gut bekannte Weiler Wald auf 1340 Meter Seehöhe unmittelbar am Südportal des Tauerntunnels. Die Zufahrt erfolgt auf der Talstraße von Zederhaus nach Nordwesten. Man parkt unmittelbar vor der scharfen Rechtskurve, welche die Straße über die Autobahn führt beim Beginn des Fußweges in das Riedingtal.

Route:

Von dem Parkplatz führt eine Forststraße nach Westen leicht bergab über eine Brücke zu einem Forsthaus. Hinter dem Forsthaus steigt die Route über die Wiese gemächlich an den oberen (rechten) Waldrand an. Hier beginnt ein fallweise etwas steilerer Holzweg, dem man konsequent bis zu den Wiesen der Gspandlalm folgt. Hat man die Almhütte erreicht, steigt man am besten über einen bewaldeten Rücken (immer östlich des Höllgrabens) bergan, bis sich der Wald zunehmend lichtet und man zum Beginn des eindrucksvollen Kares „in der Hölle“ kommt. Als Orientierungspunkt dient ein kleines, am Ausgang des Kares etwas verloren wirkendes Jagdhüttchen. Ab hier sollte es mit der Orientierung keine Probleme mehr geben: Die von dolomitähnlichen Zacken links und den wuchtigen Abstürzen des Weißecks eingerahmte „Hölle“ gibt den Anstieg bis zum Nordhang der Felskarspitze logisch vor. Gerade in dem flachen Teilstück im unteren Drittel sollte genug Muße bleiben, das felsige Szenario der „Hölle“ zu bewundern. Der Nordhang am Ende des Kares wird in weiten Kehren – eher östlich, links halten – bewältigt bis man auf den Rücken gelangt. Von hier wenige Meter über den breiten Rücken auf den auch im Hochwinter oft völlig abgewehten Gipfel.

Abfahrt:

Die Abfahrtsroute folgt dem Anstieg.

Weitere Touren:

Skitour-Video "Felskarspitze"