Aignerhöhe

Die Skiroute auf die Aignerhöhe ist eine typische Hochwintertour über 750 Höhenmeter Anstieg, geringen technischen Anforderungen und somit auch für Ungeübtere machbar. Fortgeschrittene schätzen die Aignerhöhe als Schlechtwetter- und Ausweichvariante. Im Gipfelbereich ist der Schnee allerdings recht häufig vom Wind verblasen.

Tourinfos zur Skitour auf die Aignerhöhe

  • Skitourenparadies Zederhaus
  • Startort/Hm: Wald/Zederhaus/1340 m
  • Zielort/Hm: Aignerhöhe/2104 m Dauer Anstieg: 2,5 Stunden
  • Dauer Tour: 3,5 Stunden
  • Hm Gesamt: 750 m
  • Beste Jahreszeit: Dez. bis März

Start:

Ausgangspunkt der Tour auf die Aignerhöhe ist der kleine Weiler Wald auf 1340 Meter Seehöhe unmittelbar am Südportal des Tauerntunnels. Die Zufahrt erfolgt auf der Talstraße von Zederhaus nach Nordwesten bis zum Eingang in das Riedingtal direkt am Tunnelportal. Parkplatz bei einer Trafostation.

Route:

Von der Trafostation auf der Straße (scharfe Linkskehre bei einem kleinen Häuschen) bleiben, bis man zum Mautschranken in das Riedingtal kommt. Hier zweigt im spitzen Winkel nach rechts (ostwärts) eine Almstraße ab, die zur Neuseßwirtalm führt. (Hierher gelangt man auch etwas steiler, entlang eines Fußweges direkt von der ersten Linkskehre an der Straße über einen oft gespurten Abschneider nach Norden.) Von der Neuseßwirtalm führt die Almstraße weiter konsequent nach Norden entlang des Großen Kesselbachs (nicht nach rechts abzweigen) bis zur Muhreralm. Unmittelbar vor der Muhreralm (Brücke) zweigt die Tour nach rechts (Osten) ab und führt über eine schütter bewaldete Stufe (Almstraße) hinauf zur Aigneralm. Von der Alm nun über den breiten, nicht allzu steilen Nordwesthang (unter der Stromleitung hindurch) auf den höchsten Punkt des langgezogenen Rückens der Aignerhöhe. Konditionsstärkere könnten von hier südostwärts in die Böden der Tremmingeralm abfahren und über 300 Höhenmeter nach Osten die Labspitze (2222 m) mitnehmen. Retour mit Gegenanstieg auf die Aignerhöhe (gesamt zirka eineinhalb Stunden und rund 500 Höhenmeter mehr).

Abfahrt:

Die Abfahrt folgt der Anstiegsspur, wobei auf der Straße retour zur Neuseßwirtalm ein kleiner Gegenanstieg zu überwinden ist. Dann mit viel Schwung talauswärts nach Wald.